Mode Blog Inspiration: meine Outfits der Woche

Als ich 2011 mit dem Bloggen angefangen habe, war Nowshine hauptsächlich ein persönlicher Mode Blog. Und nicht nur das, Nowshine war einer der ersten ü30/ ü40 Frauenblogs in Deutschland, aber diese Bezeichnung „Modeblog“ oder „Fashionblog“ oder „Frauenblog“ hat mir nie zugesagt, ich wollte in keine Kategorie. Ich schrieb über mich und die Mode, die ich und meine Freundinnen getragen haben und selten über aktuelle Trends und Must-Haves. Ich fotografierte meine/ unsere Outfits, postete sie und versah sie mit Links, damit meine Leserinnen die Kleidung bei Gefallen nachkaufen konnten. Nowshine war Spaß und Inspiration.

Später kamen zu meinen Mode-Outfits hier und da Styling- und Shopping-Tipps dazu, denn ich merkte schnell, dass mein Stil ganz gut ankam. Was mich ehrlich gesagt total gewundert hat. Es war halt mein Stil, aber dass so viele ihn gut fanden, hätte ich nicht gedacht. Das Thema Beauty kam hinzu, damit kenne ich mich wirklich ganz gut aus, denn ich war immer sehr anspruchsvoll. Und auf der Suche nach dem heiligen Beauty Gral sowieso. Und wenn ich diesen dann mal hatte, teilte ich dieses Wissen mit meinen virtuellen Freundinnen auf meinem Blog.

Mode Blog Nowshine - Ü 40 Blog - Mode Inspiration für Frauen über 30 und 40

In der letzten Zeit gab es recht wenig Mode und Outfits auf meinem Blog, stattdessen mehr Beauty außerdem schreibe ich gerne über persönliche Themen. Aber da Kleidung meine große Liebe ist, möchte ich wieder mehr Modefotos zeigen. Um euch zu inspirieren und auch als Modetagebuch für mich selbst.

Heute ist es nicht mehr so einfach, alltägliche Styles auf Blogs oder Instagram zu finden, die meisten Bilder werden extra für diese Platform fotografiert. Mit teuren oder ausgefallenen Schuhen, Handtaschen und Kleidung, die die Trägerin oftmals von den Designern für diese Fotos geliehen bekommt. Was toll ist, denn man kann daraus immer Inspiration für sich herausziehen, wie aus einer Modezeitschrift eben. Aber selbst in NYC laufen die Frauen nicht tagtäglich so angezogen durch die Gegend. Ich persönlich wünsche mir wieder mehr Blogs, die persönlichen Stil zeigen. Weniger Vogue, mehr Brigitte ? Und das gilt auch für Instagram.

Fashion Inspiration

Die Mode-Blogger über 40 zeigen und zeigten schon immer eher ihre Everyday-Outfits und keine untragbaren Styles und ich möchte das fortführen, was mir die größte Freude am Bloggen bereitet: Inspiration mit einfachen Mitteln und für jeden zugänglich. Das war schon immer meine Leidenschaft. Durch diesen Blog sind virtuelle Freundschaften entstanden und ich liebe es bis heute, wenn mir Leserinnen schreiben, dass ich sie inspiriere. Denn auch wenn ein Blog immer nach Selbstdarstellung aussieht, geht es den meisten Bloggern doch nur um eins: Anderen Frauen das Leben etwas einfacher zu machen. Mit Outfits zum Nachstylen, Posts über die Passform der Kleidung, die schönsten und bequemsten Schuhe der Saison oder eine Jeans, die super sitzt.

Ein Mode Blog mit Schwächen, Ecken und Kanten

Ich finde, mit der Zeit wurde Nowshine für meinen eigenen Geschmack zu perfekt, fast wie ein richtiger Mode Blog. Ich lernte, was SEO ist, wie man fotografiert, wie man Bilder bearbeitet, ich habe mehrere Fotogesichter und ich probiere immer wieder neue Themes aus. Aus Spaß und Inspiration wurde Arbeit, aber sonst hätte der Blog sich nicht halten können, niemand hätte ihn mehr gelesen. Nowshine wurde zu einem Mode Blog für die Frau über 40 und ist stylish geworden. Nicht nur der Blog hat sich entwickelt, mein persönlicher Stil ebenfalls. Alles fast perfekt, nicht wahr?

Not really, denn trotzdem stehe ich manchmal ratlos vor meinem Kleiderschrank und will alles weggeben, denn mir gefällt nichts darin. Es gibt Tage, an denen ich nur Leggings und ein Tanktop trage und ich liebe es. An anderen Tagen ist mir nach High Heels… in denen ich mich beim Gehen an meinem Mann festhalten muss, weil ich sonst wie eine Oma gebeugt schlürfe. Im echten Leben bin ich eigentlich nie perfekt angezogen, nicht so wie auf den meisten Fotos auf meinem Blog.

Und so habe ich letzte Woche 5 meiner Everyday-Outfits fotografiert, so war ich wirklich tagsüber unterwegs. Die Haare meistens im Zopf, Korb und Rucksack statt Handtasche, bequeme Schuhe.

Ich hoffe, ihr findet in meinem Post etwas Inspiration für eure Alltagsoutfits. Ich habe beim Fotografieren und Schreiben ganz viel Spaß und Freude gefunden, ganz wie in alten Zeiten. Nur dass die Bilder heute besser aussehen, als 2011. Ihr wisst schon: Fotogesicht, Bildbearbeitung…

Enjoy!

Fashion Blog Nowshine - Ü 40 Blog - Mode Inspiration für Frauen über 30 und 40 - Outfit des Tages

DAS SAGEN FRAUEN ÜBER SOMMERKLEIDER

Wenn die Sonne vom Himmel lacht, sprühen wir voller Lebensfreude. Neue Sommerkleider begleiten uns dabei. Aber was denken Frauen eigentlich über Kleider?

Die Sommerkleider zeigen sich von ihrer besten Seite – vom Denim Dress über Leinenkleid bis hin zum eleganten, schwarzen Kleid. Doch eines haben die Kleider gemeinsam: das Tragegefühl. Doch welche Gefühle lösen Kleider in uns Frauen aus?

Kleider von OPUS Fashion.
Das Denim Dress eignet sich perfekt für die Sommersaison.

Diese Gefühle kennen Frauen, die gerne Sommerkleider tragen nur zu gut:

1. Das unglaublich befreiende Gefühl, wenn wir durch die Gegend schweben und der Rock mitschwingt.

2. Das unverwechselbare leichte Gefühl, weil die Kleider spürbar wenig wiegen.

Kleider von OPUS Fashion.
Elegantes Sommerkleid mit femininem Detail.

3. Das ideal passende Gefühl, weil feminine Kleider keine Druckstellen am Körper hinterlassen.

4. Das schöne, erfrischende Gefühl, wenn im warmen Sommer ein kühles Lüftchen unter den Rock weht.

Leinen von OPUS Fashion.
Leinen von OPUS Fashion.
Das Kleid aus Leinen überzeugt mit V-Neck im Rücken.

5. Das schmeichelhafte, angenehme Gefühl, weil feminine Kleider die Figur vorteilhaft in Szene setzen.

Diese Gefühle nehmen wir mit in die neue Sommersaison. Unbeschwert strahlen wir der Sonne entgegen und lassen uns treiben. Welche Gefühle lösen die Kleider im Sommer in euch aus? Beschreibt uns euer Sommergefühl in den Kommentaren.

DESIGN-KLASSIKER: DER WASSILY CHAIR VON MARCEL BREUER

Er ist eines der meistkopierten Sitzmöbel überhaupt: Der 1926 entstandene Wassily-Chair oder – so der ursprüngliche Name –  der „B3“. Angeblich hatte der Designer Marcel Breuer die Idee dazu beim Radfahren – frei nach dem Motto: Wenn aus Stahlrohren ein Fahrradlenker entstehen kann, dann kann man aus ihnen auch einen Sessel anfertigen. Heute ist der Wassily Chair ein echter Bauhaus-Klassiker und sollte im Bauhaus-Jahr unbedingt genannt werden. von Sybille

Marcel Breuer: Ein leidenschaftlicher Radfahrer

Der leidenschaftliche Radfahrer Marcel Breuer, der am Bauhaus studierte und dort 1925 Leiter der Tischlerei wurde, wollte den Sessel zunächst von einer Fahrradfabrik fertigen lassen. Als diese sich weigerte, wandte er sich an die Firma Mannesmann. Diese bog den Rahmen für den Sessel und Breuer fertigte den ersten Prototypen zusammen mit einem Klempner. Sitzfläche, Rücken- und Armlehne bestanden zunächst aus Rosshaar, das allerdings zu instabil war. Die Lösung war sog. „Eisengarn“, ein fester mit Wachs behandelter Baumwollstoff. Heute wird das Stahlrohr mit Kernleder in den unterschiedlichsten Farben bespannt. Namensgeber für den Sessel war Wassily Kandinksy, Maler und Kollege von Breuer am Bauhaus, der sich noch vor der Serienproduktion ein Modell für seine Privatwohnung fertigen ließ.

Design-Klassiker: Der Wassily Chair von Marcel Breuer